Design Thinking Method

 Logo_D-Forge

Unternehmerische und gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit – wie z.B. Globalisierungsfragen oder Migration – sind häufig zu komplex, um sie durch eine einzelne, fachspezifische Expertengruppe lösen zu lassen. Nachhaltige Lösungen können nur durch interdisziplinäres Denken und Arbeiten generiert werden – genau hier setzt die Design Thinking Methode an. Sie greift auf Vorgehensweisen aus dem Produktdesign zurück, kann aber auch auf Dienstleistungen und Prozesse übertragen werden.

Folgende drei Elemente sind im Design Thinking von zentraler Bedeutung:

 

Die Teamarbeit: Kreatives Potenzial wird entwickelt, indem die Teammitglieder so ausgewählt werden, dass sie in Bezug auf ihre disziplinären, beruflichen und kulturellen Hintergründe möglichst verschieden sind. Innovatives Potenzial wird aus der offenen, fachgebietsübergreifenden Zusammenarbeit geschöpft.

ArbeitsumfeldDas Arbeitsumfeld: Im Vordergrund steht das kooperative Arbeiten. Die Teammitglieder können dank mobiler Arbeitsmöbel und -geräteihren Arbeitsplatz in der Gruppenarbeit frei gestalten, was zu einer freien und aufgeschlossenen Arbeitsatmosphäre führt. Dies hilft, die Energie im Team durchgängig auf hohem Niveau zu halten. Unterstützend werden eine breite Palette an Moderations- und Gruppenarbeitstechniken angeboten, die Ideen schnell greifbar machen.
Der Prozess: Die Design Thinking Methode besteht aus sechs Arbeitsphasen, die ineinander greifen und es ermöglichen, Erkenntnisse, die durch Befragung und Beobachtung von Nutzern gewonnen werden, auf andere Probleme zu übertragen und neue Zusammenhänge zu verstehen. Lösungen werden in kürzester Zeit (2-6 Tage) erarbeitet, prototypisch realisiert und, ganz wichtig, am Nutzer getestet. Die Erkenntnisse fließen dann wieder in den Prozess ein, um in Iterationsschleifen Lösungen zu verbessern.Design thinking process

Von dem Designbüro IDEO in Kalifornien entwickelt, ist die Design Thinking Methode an der Stanford University von den Professoren Larry Leifer, Terri Vinograd und David Kelley sowie Studenten weiterentwickelt worden. In Stanford hat auch Hasso Plattner, einer der Mitbegründer von SAP, diese Methode entdeckt und entschieden, nicht nur die Stanford d.school zu fördern, sondern Design Thinking auch an dem Hasso-PIattner-Instituts, ein an-Institut der Universität Potsdam, zu etablieren. In Deutschland ist die HPI School of Design Thinking nach wie vor die führende Exponentin der Design Thinking Methode.